Stichprobengröße und Unsicherheit
Kleine Stichproben können stark schwanken. Eine Mindestgrenze macht Vergleiche weniger dünn, belegt aber weder Können noch zukünftige Gewinne.
Warum wenige Beobachtungen täuschen können
Ein einzelner Gewinn bei hoher Quote kann den ROI einer kurzen Serie dominieren. Ebenso können wenige Verluste ein übermäßig negatives Bild erzeugen. Mehr abgerechnete Tipps verringern den Einfluss einzelner Ereignisse, beseitigen die Unsicherheit aber nie.
HUB verlangt für die ROI-Rangliste mindestens 10 qualifizierte, abgerechnete Tipps. Zehn ist eine Anzeigeschwelle, kein statistisches Gütesiegel.
Zeitraum und Vergleichsgrundlage
Frage zuerst, welcher Zeitraum angezeigt wird: 14 Tage, 30 Tage, 365 Tage oder die gesamte Historie. In der Rangliste richtet sich der Zeitraum nach dem Spielbeginn; nur Tipps im ausgewählten Zeitfenster werden berücksichtigt.
Vergleiche möglichst Serien mit ähnlichen Märkten, Quoten und Einsatzprofilen. Auch eine lange Historie kann wenig aussagekräftig sein, wenn sich Strategie oder Datengrundlage geändert haben.
Eine nüchterne Checkliste
Nutze die Zahlen, um bessere Fragen zu stellen – nicht, um sichere Ergebnisse vorherzusagen.
- Betrachte die Zahl der abgerechneten Tipps zusammen mit ROI und Netto-Units.
- Wechsle den Zeitraum und prüfe, ob die Schlussfolgerung Bestand hat.
- Prüfe, ob sowohl Gewinne als auch Verluste enthalten sind.
- Verstehe eine Mindeststichprobe nicht als Versprechen künftiger Gewinne.